[PRODUKTTEST*] [ENTHÄLT WERBUNG] APFEL-ZIMT-TORTE MIT DEM ZENKER CREATIVE STUDIO SCHICHTKUCHENBLECH-SET

Oktober 09, 2017

Apfel-Zimt-Torte

Hallo ihr Lieben. Nachdem nun Ende September kalendarisch die Herbstzeit begonnen hat, übrigens meine zweitliebste Jahreszeit, wird es Zeit für herbstliche Rezepte auf dem Blog. Und was bei mir im Herbst und Winter nicht fehlen darf sind Äpfel und Zimt. Wenn es draußen kalt ist, dann ist so ein schöner warmer Crêpe mit Apfelmus und Zimt doch genau das Richtige. Ich liebe die Kombination von Äpfeln und Zimt. Alleine der Duft davon - himmlisch.

Aber gut, ich möchte euch jetzt nicht den ganzen Beitrag lang von meiner Liebe zu Äpfeln und Zimt vorschwärmen. Ich habe euch ein Rezept für eine leckere Apfel-Zimt-Torte mitgebracht. Sie wird bestimmt keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, aber dafür ist sie geschmacklich einfach unwiderstehlich. Außerdem finde ich, passt die Farbe der Torte gut zum Herbst, der goldenen Jahreszeit. Die Torte besteht aus leckeren Böden mit Apfelstückchen und Zimt, einer Mascarpone-Quark-Creme mit Apfel-Zimt-Kompott verfeinert und on top nochmal absolut leckerer Apfel-Zimt-Kompott. Klingt das nicht lecker? Ja, ist es auch.

Auf den Fotos vom Zusammenbau der Torte (weiter unten) sieht man sehr schön die gleichmäßigen Böden der Torte. Diese habe ich dem Zenker creative studio Schichtkuchenblech-Set zu verdanken. Dieses Set hat mir das Zenker creative studio freundlicherweise zum Testen zur Verfügung* gestellt. Für Leute wie mich, die einen Kuchen waagerecht nicht halbieren können ohne dass alles krumm und schief ist, genau das Richtige. Bevor es zum Rezept geht, möchte ich euch noch etwas über meine Erfahrungen mit dem Set berichten.

Zenker creative studio Schichtkuchenblech-Set

In dem Schichtkuchenblech-Set sind 4 Formen enthalten. Diese haben jeweils einen Durchmesser von 18 cm und eine Höhe von etwa 1,5 cm. Die Formen kommen in einem schönen Rosaton daher. Ich bin zwar kein Fan von Rosa, aber es macht zwischen all den grauen und schwarzen Backformen doch etwas daher. Die Formen sind bis 230°C Hitzebeständig und haben eine Anti-Haftbeschichtung.

Ich habe mit diesen Formen bisher zwei Mal gebacken und bin sehr zufrieden damit. Die Formen passen bei mir alle auf einen Rost. Das finde ich sehr praktisch. Wenn ich bisher Böden mit meinen Springformen mit 18 cm Durchmesser gebacken habe, habe ich nur zwei Formen leicht versetzt auf den Rost bekommen. Dadurch dass die Formen alle auf ein Blech passen und so flach sind, backen die Böden alle gleichmäßig gut durch. Die Höhe der Formen finde ich für einen einzelnen Boden sehr gut. Je nachdem wie der Teig hochbackt, habt ihr auch höhere Böden als 1,5 cm.

Beim Backen entstand kein unangenehmer Geruch. Der Kuchen hat sich leicht aus der Form lösen lassen. Ich hatte die Formen einmal mit Butter und einmal mit Butter und Mehl gefettet und bestäubt. Da gab es keinen Unterschied. Die Anti-Haftbeschichtung macht einen guten Eindruck. Eventuell würde es auch ohne Einfetten gehen. Ich fette meine Formen immer ein und auf der Rückseite der Verpackung stand zudem, dass man die Formen einfetten soll.

Was mir nicht ganz so gut gefällt ist, dass man die Formen nicht in die Spülmaschine stellen kann. Ich bin ein Fan davon, alles in die Spülmaschine zu stellen was geht. Spart doch etwas Zeit. Aber die Formen lassen sich gut in warmen Wasser mit Spüli waschen. Selbst wenn die Formen schon abgekühlt und die Brösel am Boden fest sind, geht alles sehr gut ab. Und die Reinigung braucht bei diesen vier kleinen Formen auch nicht zu lange.

Was ich richtig klasse finde ist, wie platzsparend die Formen sind. Man kann sie ineinanderlegen. Da nehmen meine Springformen viel mehr Platz weg.

Mein Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit den Formen. Man erhält gleichmäßige Böden, die Backzeit kann sich verkürzen wie wenn man den Teig in einer Springform backt, da einfach weniger Masse in den einzelnen Formen ist. Der Kuchen lässt sich gut aus der Form lösen und die Formen lassen sich gut reinigen und vor allem platzsparend verstauen. Und für 14,99 Euro finde ich das Preis-Leistungsverhältnis echt toll. Vielleicht produziert Zenker auch mal solche Sets mit anderen Größen, das fände ich ganz toll.

*Das Schichtkuchenblech-Set wurde mit freundlicherweise unentgeltlich vom Zenker creative studio zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Meinung. Der Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.


Apfel-Zimt-Torte

Nun haben wir aber genug über Backformen geredet. Auf geht es zum Rezept. Da habe ich noch zwei kleine Anmerkungen für euch.
Ich habe den Teig einmal mit der einfachen und einmal mit der anderthalbfachen Menge gebacken. Beim einfachen Rezept werden die Böden jeweils etwa 1,5 cm hoch, bei der anderthalbfachen Menge jeweils etwa 2 cm. Allerdings ist mir bei der anderthalbfachen Menge aus 1-2 Formen etwas übergelaufen. Ich würde euch da empfehlen, einfach etwas Teig in ein Muffinförmchen zu geben. Dann sollte das nicht passieren. Unten gebe ich euch das Rezept für die anderthalbfache Menge an.

Ebenfalls gebe ich euch bei den Äpfeln in Klammer an, wie viel diese ungeschält gewogen haben. Was man unter kleinen, mittleren oder großen Äpfel versteht, kann ja variieren. Eure Äpfel müssen nicht genauso viel wiegen, ein paar Gramm mehr oder weniger ist nicht schlimm.

Das Rezept ergibt 1 Torte (Form mit 18 cm Durchmesser). Ihr benötigt...

...für den Teig:

  • 240 g Butter
  • 210 g Zucker
  • 3 Eier
  • 120 ml Milch
  • 270 g Mehl
  • 7 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3/4 TL Zimt
  • 1 großen Apfel, z. B. Boskop oder Jonagold (ungeschält ca. 230 g)

...für den Apfel-Zimt-Kompott:

  • 4 große Äpfel, z. B. Boskop oder Jonagold (ungeschält ca. 950 g)
  • 300 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 gestr. TL Zucker
  • 4 EL Apfelsaft (ca. 60 ml)
  • 2 gestr. TL Stärkemehl

...für die Mascarpone-Quark-Creme:

  • 300g Mascarpone
  • 100 g Quark
  • 150 g Apfel-Zimt-Kompott, püriert

...für die Dekoration:

  • Apfelchips
Apfel-Zimt-Torte 2

Den Backofen rechtzeitig auf 160°C (Umluft)/180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter, Eier, Milch, Mascarpone und Quark aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben. 
Die Formen mit etwas Butter fetten. Falls ihr kein Schichtkuchenblech-Set habt könnt ihr natürlich auch eine normale Form mit 18 cm Durchmesser nehmen. Entweder backt ihr die vier Böden nacheinander oder ihr teilt den Teig auf zwei Formen auf bzw. backt zweimal hintereinander. Den kompletten Teig in einer Form backen würde ich euch nicht empfehlen, da dann so viel Masse in der Form ist und der Kuchen eventuell nicht so gut hochgeht, wie wenn ihr den Teig aufteilt.

Für den Teig den Apfel schälen, vierteln und in kleine Stücke schneiden. Die Butter mit dem Zucker auf mittlerer Stufe 2-3 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander hinzugeben. Dann die Milch hinzufügen. Mischt das Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt und siebt es über den Teig. Kurz auf mittlerer Stufe unterrühren, bis ihr eine glatte Masse habt. Dann die kleinen Apfelstückchen mit einem Teigschaber unterheben. 

Den Teig gleichmäßig auf eure Formen aufteilen und diese auf einen Rost oder ein Backblech stellen. Auf die mittlere Schiene eures Ofens schieben und etwa 18 Minuten backen. Ob der Teig fertig ist, könnt ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen. Bleibt Teig daran kleben, braucht er noch etwas. Wenn ihr den Teig auf zwei Formen aufteilt, kann sich die Backzeit eventuell etwas verlängern. Wenn die Backzeit vorüber ist, den Kuchen etwa 10 Minuten in den Formen abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für den Apfel-Zimt-Kompott die Äpfel schälen, vierteln und in grobe Stücke schneiden. Ihr könnt sie aber auch feiner schneiden, je nach Geschmack. Durch das Aufkochen werden sie auch noch etwas zusammenfallen. Die Apfelstückchen mit den 300 ml Apfelsaft, Zimt und Zucker in einen Topf geben, kurz verrühren und auf die Herdplatte stellen. Auf die mittlere Stufe stellen. Wenn der Saft anfängt zu köcheln, stellt euch einen Wecker auf 10 Minuten ein. In der Zeit gelegentlich umrühren. Je nachdem wie fein/grob eure Stückchen sind bzw. wie bissfest ihr sie haben wollt, könnt ihr auch nach 5 Minuten schon zum nächsten Schritt übergehen. 

Nach den 10 Minuten die 4 EL Apfelsaft mit der Stärke anrühren und zu der Masse geben. Die Temperatur hochstellen und alles aufkochen lassen und immer wieder umrühren, bis der Saft eingedickt ist und ihr einen Kompott habt. Den Topf von der Herdplatte nehmen und den Kompott vollständig abkühlen lassen. Die Menge des Kompotts kann etwas variieren, je nachdem wie viel ihr von den Äpfel wegschneiden müsst. Beim ersten Mal hatte ich 650 g, beim zweiten Mal 780 g. Hat beides für die Torte gereicht. Je nachdem wie dick man die Schichten macht.

Für die Mascarpone-Quark-Creme die Mascarpone mit dem Quark glatt rühren. Auf niedriger Stufe oder von Hand rühren, damit die Mascarpone nicht zu Butter wird. Nehmt von dem abgekühlten Apfel-Zimt-Kompott 150 g und püriert diesen zu Mus. Vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Mischung rühren. Die Creme habe ich für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt, damit sie fester wird. Von der Konsistenz her ist sie dann schön streichfähig. Mögt ihr sie fester haben, könnt ihr auch noch Gelatine fix oder San Aparte nach Packungsanweisung unterrühren.

Apfel-Zimt-Torte Anleitung

Für den Zusammenbau habe ich den ersten Boden gleich auf eine Tortenplatte gegeben. Dann etwas von der Mascarpone-Quark-Creme auf den Kuchen verteilen. Ich fülle das gerne in einen Spritzbeutel mit Lochtülle, um eine gleichmäßige Dicke zu haben. Ich hab etwa 1 cm Rand gelassen, da sich durch das Gewicht der weiteren Schichten, die Creme dann noch etwas nach außen drücken wird. Apfel-Zimt-Kompott darauf verteilen und den nächsten Boden auflegen und leicht andrücken.

Apfel-Zimt-Torte Anleitung 2

Dann wieder Creme, Kompott und den nächsten Boden auflegen. Wie ihr seht, drückt sich durch das Gewicht unten die Creme etwas nach außen. Eventuell mit einem Teigschaber oder einem Geodreieck den Überschuss abnehmen. So als würdet ihr eine Torte einstreichen wollen. Dann wieder Mascarpone-Quark-Creme auftragen.

Apfel-Zimt-Torte Anleitung 3

Kompott drauf und den letzten Boden auflegen und leicht andrücken. Dann habe ich noch etwas Mascarpone-Creme und Apfel-Kompott auf den letzten Boden gegeben und die Torte noch mit ein paar Apfelchips dekoriert.



Fertig ist die Apfel-Zimt-Torte. Auch wenn sie nicht so schön aussieht wie manch andere Torten, das macht sie durch ihren Geschmack wett. Und der Apfel-Zimt-Kompott schmeckt auch alleine richtig lecker. Ich hoffe, euch haben das Rezept und die Anleitung gefallen. Mögt ihr die Kombination Apfel und Zimt auch so gerne?


Rezept von: luisa von

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