[Make a Story] Kiwi-Karamell-Kuchen

Hallo ihr Lieben. Heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch dabei. Ein sehr interessantes, aber auch leckeres Rezept. Und zwar Kiwi-K...

Kiwi-Karamell-Kuchen

Hallo ihr Lieben. Heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch dabei. Ein sehr interessantes, aber auch leckeres Rezept. Und zwar Kiwi-Karamell-Kuchen. Dieser besteht aus einem Rührteig mit einer leichten Zimtnote, der von einer Karamellcreme und Kiwis getoppt wird.

Wie ihr seht, eine wirklich interessante Kombination, die man so nicht oft hört. Kiwi Karamell, Kiwi Zimt, Karamell Zimt, dazu findet man doch schon Rezepte. Und ich muss auch sagen, nach dem ersten Bissen musste ich auch erstmal überlegen, was ich von dieser Kombination halte. Aber der Teller war am Ende leer. Den Kuchen habe ich an Freunde verteilt, um in Erfahrung zu bringen, ob ich einfach komische Geschmacksnerven habe oder die Kombi wirklich gut passt. Und wie ihr seht, hat es der Beitrag auf den Blog geschafft. Das heißt die Kombi kam gut an. Wer Kiwis, Karamell und Zimt mag, sollte das mal ausprobieren.

Ich hatte auch erst überlegt, ob ich den Kuchen mit grünen Trauben oder grünen Äpfel toppen soll. Letzteres schmeckt bestimmt auch super lecker (bei mir darf im Winter kein Apfelmus-Zimt-Crêpe fehlen). Aber mit den Kiwis hat es mich mehr gereizt. Warum? Diesen Sommer habe ich in einer Eisdiele bei uns in der Nähe zum ersten Mal Kiwieis probiert und somit auch zum ersten Mal den Geschmack von Kiwi im Mund gehabt. Keine Ahnung wieso, aber davor waren Kiwis nicht so interessant für mich gewesen. Ich fand es so lecker und seitdem gehören Kiwis auch in mein morgendliches Frühstück mit griechischem Joghurt und Haferflocken. Das schmeckt auch mit Nektarinen oder Trauben sehr gut.

Kiwi-Karamell-Kuchen 2

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, wollte ich unbedingt etwas Grünes auf meinem Kuchen. Das hat auch einen Grund. Für den muss ich etwas ausholen. Und zwar war ich Anfang dieses Monats auf dem Stammtisch der Rhein Neckar Blogger. Das ist eine Gruppe von ganz lieben und aktiven Bloggern aus dem Rhein-Neckar-Kreis, die sich monatlich treffen und auch sonst über eine Gruppe im Austausch stehen und auch gemeinsame Projekte oder Events organisieren wie zum Beispiel das White Dinner oder das Bar Camp. Diesen Monat habe ich es endlich mal geschafft zu einem Treffen zu kommen und ich fand es ganz toll. Eine bunt gemischte Gruppe, unterschiedliche Blogthemen, ganz liebe Menschen, einfach klasse. Da freue ich mich schon auf die nächsten Treffen und Projekte und bin froh, Blogger aus meiner Umgebung kennengelernt zu haben. 

Und somit kommen wir auch wieder auf das Grün zurück. Denn im September hat das 1-Jahres-Event der Rhein-Neckar-Blogger gestartet, bei dem es jeden Monat ein anderes Thema gibt, zu dem die Blogger etwas kreieren können. Sehr spannend, denn nicht alle Blogger sind Foodies. Und es ist auch toll zu sehen, was jeder dann dazu umsetzt. Und das Thema im September ist, wie ihr es euch vielleicht schon denken könnt:

Make a Story - Rhein Neckar Blogger

Schaut unbedingt mal auf der Seite von den Rhein Neckar Bloggern vorbei. Dort findet ihr eine Seite, in denen alle dazugehörigen Blogs aufgelistet sind sowie die Beiträge zu den bisherigen und derzeit laufenden Events und Projekte.

Kommen wir aber nun zurück zu dem Rezept. Da habe ich noch ein paar kleine Anmerkungen:
Bei dem Rührteig könnt ihr den Zimt weglassen, falls ihr das nicht mögt. 
Wie ihr unten in der Zutatenliste seht, habe ich kein selbstgemachtes Karamell verwendet, sondern Karamellcreme von Bonne Maman. Wie ihr vielleicht wisst, mag ich Karamell sehr gerne, kann es aber, Schande über mein Haupt, nicht selbst zubereiten. Ich habe schon viele Versuche hinter mir und für mich ist Karamell zubereiten so wie Macarons backen. Kann klappen, muss aber nicht, selbst wenn man alles genauso wie beim letzten Mal macht, wo es funktioniert hat. 

Kiwi-Karamell-Kuchen 3

Da die Rezepte einfach und für euch erfolgreich nachbackbar sein sollen, habe ich mich für dieses fertige Karamell entschieden. Schmeckt sehr lecker und man erspart sich den Aufwand. Ihr könnt aber natürlich, wenn ihr ein gutes und gelingsicheres Rezept habt, Karamell selbst zubereiten (und mir gerne das Rezept verraten). Was wohl auch sehr gut funktionieren soll, ist aus gezuckerter Kondensmilch Karamell herzustellen, indem man die Dose etwa 2-3 Stunden auf dem Herd köcheln lässt. Einen Schnellkochtopf besitze ich nicht (das beschleunigt das ganze wohl um einiges) und da unsere Herd-Ofen-Kombi mittlerweile schon 34 (!) Jahre alt ist, wollte ich ungern die Herdplatte so lange anlassen. 

Da ich Karamell sehr gerne mag, kam auch viel davon auf den Kuchen. Ihr könnt aber gerne die Menge reduzieren, die Hälfte tut es auch. Ihr könnt auch mehr Kiwis verwenden. Da stelle ich mir gut vor erst eine Kiwischicht, dann etwas Karamell und dann wieder eine Kiwischicht auf die Torte zu geben. Das ist vielleicht auch ganz gut, wenn man nicht so mächtige Kuchen mag. Durch das Karamell ist der Kuchen doch schon sehr mächtig. Wenn ihr zwei Schichten Kiwis macht und nur die halbe Menge Karamell, schmeckt das bestimmt auch sehr lecker und fruchtiger. Die Kiwis könnt ihr zum Beispiel auch durch grüne Äpfel ersetzen. Also auch ein sehr wandelbares Rezept, das den eigenen Vorlieben gut anpassbar ist.

Nun habe ich genug gequatscht und verrate euch endlich das Rezept.

Kiwi-Karamell-Kuchen 4

Das Rezept ergibt 1 Kuchen (Form mit 24 cm Durchmesser). Ihr benötigt...

...für den Teig:

  • 240 g Butter
  • 210 g Zucker
  • 3 Eier
  • 180 ml Milch
  • 270 g Mehl
  • 7 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt

...für die Karamellschicht:

  • 1 Glas Bonne Maman Karamell (330 g)

...für die Kiwischicht:

  • 4-5 Kiwis
Den Backofen rechtzeitig auf 160C (Umluft)/180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter, Eier und Milch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben. Eine Form mit etwas Butter fetten und mit Mehl bestäuben. Ich habe wieder die Isoliermetode angewendet, diese habe ich euch hier schon einmal gezeigt. Aber auch ohne sollte der Kuchen relativ eben aus dem Ofen kommen. 

Für den Teig die Butter mit dem Zucker auf mittlerer Stufe etwa 2-3 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander dazugeben. Dann die Milch hinzufügen. Mischt das Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt und siebt es über die Masse. Nochmal kurz unterrühren, bis ihr einen glatten Teig habt.

Den Teig gleichmäßig in eure Form geben, glatt streichen und auf einen Rost oder ein Backblech stellen. Auf die mittlere Schiene eures Backofens schieben und 35-40 Minuten backen. Ob der Teig fertig ist, könnt ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen. Bleibt Teig daran kleben, braucht er noch etwas.

Wenn die Backzeit vorüber ist, den Kuchen etwa 10 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür etwas abkühlen lassen. Zum vollständigen Auskühlen aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Kiwi-Karamell-Kuchen Anleitung

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, etwas vom Inneren des Kuchens mit einem Messer "ausschaben". Mein Rand war etwa 1 cm breit und die Vertiefung etwa einen halben Zentimeter tief.

Dann das Karamell in der Vertiefung verteilen. Wenn es noch etwas "zähflüssig" ist, stellt das Glas für ein paar Sekunden in die Mikrowelle. Dann lässt sich das Karamell besser verteilen. Ich habe den Kuchen dann nochmal für 45 Minuten in den Kühlschrank gestellt, denn dann wird das Karamell wieder etwas fester und die Kiwis versinken nicht so darin.

Bei den Kiwis die Enden und die Schale entfernen. Dann in gleichmäßige Scheiben schneiden. Diese dann von außen nach innen auf dem Kuchen verteilen.



Und schon ist der Kiwi-Karamell-Kuchen fertig. Ich bin gespannt, was ihr zu dieser Kombination sagt. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.


Rezept von: luisa von

4 Kommentare

  1. Wow, liebe Luisa! Du hast mir gerade den Wasser SEHR wässrig gemacht. Das Grün-Thema perfekt umgesetzt und die Fotos sind toll! Wie schön die Kiwis glänzen und wie verführerisch das Karamell fließt. Hach, ich mag jetzt sofort ein Stück Kiwi-Karamell-Kuchen haben! Wirklich eine ungewöhnliche Kombi, aber sicher auch ungewöhnlich lecker. Also, ich würde mich zum Testen melden ;-))
    Toll!
    Ganz liebe Grüße,
    Marion

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    1. Awww, das geht runter wie Öl! Vielen lieben Dank Marion. Es freut mich sehr, dass dir der Kuchen so gut gefällt. Und ja, ungewöhnliche Kombination, aber sehr lecker :) Leider auch schon alles weg, aber das nächste Mal vielleicht ;)

      Liebe Grüße
      Luisa

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  2. Hey Luisa,
    wirklich sehr ungewöhnlich. Wäre jetzt nicht auf die Kombi gekommen, klingt aber sehr verlockend. Karamell und Zimt ist eh mega lecka. Und mit der Kiwi on top ... was soll ich sagen :-) . Es lebe das Thema Grün :-D .
    Grüßle Sonja

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar Sonja :)
      Ja, die Kombination ist wirklich nicht so alltäglich. Ein Grund mehr gewesen, sie also auszuprobieren :D Aber schmeckt sehr lecker :)

      Liebe Grüße
      Luisa

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