Marzipan-Nougat-Pralinen

Hallo ihr Lieben. Nachdem es hier in letzter Zeit mal wieder sehr ruhig war, gibt es heute endlich ein neues Rezept für euch. Wer mir auf...

Marzipan-Nougat-Pralinen

Hallo ihr Lieben. Nachdem es hier in letzter Zeit mal wieder sehr ruhig war, gibt es heute endlich ein neues Rezept für euch. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt weiß, dass ich dieses Rezept eigentlich schon letzte Woche veröffentlichen wollte. Allerdings hat es dann zeitlich doch nicht geklappt.

Bevor es zum Rezept geht, möchte ich euch auch hier noch - etwas verspätet - einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut im neuen Jahr angekommen. Kaum zu glauben, dass der Januar auch schon wieder fast vorbei ist. Die Zeit rast. Der erste Monat im neuen Jahr war bei mir mit einigen Hochs und Tiefs verbunden, weswegen ich auch nicht zum Backen und somit auch nicht zum Bloggen kam. Auf Instagram oder Facebook war ich ein bisschen aktiver. Falls es hier also mal ruhig ist, könnt ihr ja dort vorbeischauen.

Heute habe ich für euch sehr leckere Marzipan-Nougat-Pralinen dabei. Inspiriert zu diesem Rezept wurde ich von den Nouggi-Pralinen bei mir auf der Arbeit. Ihr braucht lediglich drei Zutaten und ein bisschen Geduld, aber eigentlich sind die Pralinen recht einfach herzustellen.

Marzipan-Nougat-Pralinen 2

Optisch sind die Pralinen nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Erst war ich deswegen etwas enttäuscht, aber im Nachhinein finde ich sie doch ganz schön. Nur das Temperieren von Kuvertüre liegt mir noch nicht ganz so gut. Die ersten Pralinen hatten einen schönen Überzug nach dem Trocknen. Leider habe ich wohl mit dem Überziehen etwas zu lange gebraucht, denn die letzten Pralinen hatten dann nach dem Trocknen leider diesen grauen Schleier. Vielleicht sollte ich mir mal irgendwann eine Warmhalteplatte zulegen.

Die Pralinen sind nur halb so groß wie die Originalen. Das finde ich persönlich aber besser. Sie sind zwar sehr lecker, aber wie ihr euch bestimmt anhand der Zutaten denken könnt, auch sehr mächtig. Um also nicht den puren Zuckerschock zu erleiden, sollte man vielleicht nicht so viele davon auf einmal vernaschen. Wobei ... wenn sie kleiner sind, dann kann man sich ja doch eventuell das ein oder andere Stück mehr gönnen.

Das Rezept ergibt ca. 22 Pralinen. Ihr benötigt...

...für die Pralinen:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g Nuss-Nougat (schnittfest)
  • 150 g Zartbitterkuvertüre

...für die Dekoration:

  • etwas Vollmilchkuvertüre
Marzipan-Nougat-Pralinen Anleitung

Für die Pralinen vorab die Nuss-Nougat-Masse in kleine Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen. Die Nuss-Nougat-Stücke in eine Schüssel geben und diese auf euren Topf setzen. Die Schüssel sollte nicht in Berührung mit dem Wasser kommen. Gelegentlich umrühren, bis die Masse komplett geschmolzen ist. Die Schüssel vom Topf nehmen und die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Einen Gefrierbeutel so aufschneiden, dass ihr ihn aufklappen könnt. Etwas Marzipan nehmen, geschmeidig kneten und zwischen die beiden Seiten des Gefrierbeutels legen. Den Marzipan 3 mm dick ausrollen. Hierbei verwende ich gerne meine Teighölzer, die ich mal bei Sallys Shop gekauft habe. So wird der Teig gleichmäßig dick. Mit einem Kreisausstecher Kreise ausstechen. Diesen hier habe ich aus einem Set, welches ich mal bei Tk Maxx gefunden habe. Mein Kreisausstecher hatte einen Durchmesser von 5,6 cm. 

Kleiner würde ich die Kreise nicht machen. Ihr könnt sie aber natürlich gerne größer ausstechen bzw. auch dicker ausrollen. Dann werden es natürlich von der Stückzahl weniger Pralinen.

Ich würde euch empfehlen, nicht sofort den ganzen Marzipan auszurollen und auszustechen. Auch wenn ihr ihn während der Arbeit zwischen dem Gefrierbeutel liegen lasst, so wird er doch etwas härter - jedenfalls hatte ich bei mir das Gefühl.

Marzipan-Nougat-Pralinen Anleitung 2

Nehmt euch einen ausgestochenen Kreis und gebt etwa einen halben Teelöffel von der geschmolzen Nuss-Nougat Masse in die Mitte. Es sollte nicht zu viel Nougat sein, da euch dieser sonst beim verschließen rausquillt. Klappt dann alles zur Mitte hin zusammen, so dass die Nougat-Masse im Marzipan eingeschlossen ist. Die entstandenen "Rillen" könnt ihr vorsichtig glatt streichen. Vorsichtig zu einer Kugel formen. Am besten nehmt ihr den Marzipankreis in die Hand und klappt den Rand etwas nach oben. So kann die Nougat-Masse nicht ganz so verlaufen.

Arbeitet hier vorsichtig, denn sonst kann es passieren, dass an ein paar Stellen der Marzipan reißt und etwas vom Nougat herauskommt. Hier ist etwas Geduld gefragt. Während diesem Schritt habe ich schon die eine oder andere Praline gegessen, da sie nicht mehr zu retten war. 

Sind die Pralinen fertig befüllt und geformt, können sie mit der Kuvertüre überzogen werden. Dafür ist es wichtig, die Kuvertüre zu temperieren, damit sie nach dem Trocknen keine grauen Schleier hat. Hier arbeite ich gerne mit der IMPF-Methode, da man mit dieser auch ohne Schokoladenthermometer Kuvertüre gut temperieren kann.

Die Kuvertüre grob hacken. Zwei Drittel davon in eine Schüssel geben. Etwas Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die Schüssel auf den Topf setzen. Sie sollte nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Gelegentlich umrühren, bis eure Kuvertüre geschmolzen ist. Die Schüssel vom Topf nehmen und das restliche Drittel gehackte Kuvertüre dazugeben. Rühren, bis ihr eine glatte Masse habt.

Die geschmolzene Kuvertüre habe ich dann in eine Tasse umgefüllt, damit ich die Pralinen darin besser tauchen kann. Ihr könnt natürlich auch einfach mit einem Löffel die Kuvertüre über eure Pralinen gießen. Ich habe eine von unseren Gabeln geopfert und den Griff nach oben gebogen, so dass ich damit die Pralinen gut in der Kuvertüre in der Tasse tauchen konnte. Nachdem ihr eure Praline in die Kuvertüre getaucht habt, durch leichtes Klopfen an die Tasse/Schüssel oder Schütteln die überschüssige Kuvertüre abtropfen lassen. Falls kleine Luftblasen auf der Oberfläche zu sehen sind, diese mit einem Zahnstocher beseitigen. Durch leichtes Klopfen erhaltet ihr dann wieder eine glatte Oberfläche.

Dann könnt ihr eure Pralinen vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett oder ähnlichem legen. Wenn ihr ein Pralinengitter oder etwas Ähnliches habt, könnt ihr sie auch darauf legen. So kann noch vorhandene überschüssige Kuvertüre abtropfen. Die Kuvertüre trocknen lassen. Wie lange das dauert kann ich euch nicht genau sagen, denn das hängt unter anderem auch von der Temperatur im Raum ab. Nach etwa 10-15 Minuten sollte die Kuvertüre aber schon angezogen haben. Ich habe sie auf den Balkon zum Trocknen gestellt, da es dort sehr kühl war. 

Nach einer halben Stunde habe ich dann die Dekoration auf die Pralinen aufgetragen. Dafür habe ich etwas Vollmilchkuvertüre grob gehackt, in eine Tasse gegeben und in der Mikrowelle geschmolzen. Etwas abkühlen lassen, in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Ecke unten abschneiden und mit Hin- und Herbewegungen über die Pralinen Streifen auftragen. Wenn die Streifen getrocknet sind, könnt ihr die Pralinen vernaschen. Ich habe dann noch die überschüssige Kuvertüre am Fuß mit einem scharfen Messer vorsichtig entfernt. Die Pralinen habe ich dabei mit einem kleinen Stück Küchentuch gehalten, damit ich keine Fingerabdrücke auf ihnen hinterlasse.

In einer Tupperdose aufbewahrt, halten sich die Pralinen etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank.



Wie gefällt euch das Rezept? Mögt ihr Marzipan? Ich bin nicht so ein großer Marzipan-Fan, aber diese Pralinen finde ich sehr lecker. Ich hoffe, ihr hatten einen guten Start in die neue Woche.


Rezept von: luisa von

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